Die Synagoge - Geschichte

Die jüdische Gemeinde wurde 1856 als Synagogengemeinde Borgholz offiziell gebildet und umfasste zahlreiche umliegende Ortschaften. Sie lässt sich bis in das frühe 17. Jahrhundert zurückverfolgen.
In Borgholz verfügte sie über eine eigene Synagoge, die nach einem verheerenden Stadtbrand von 1836 im Jahr 1838 neu errichtet wurde. Die Synagoge war ein zentrales Element des jüdischen Lebens in der Stadt.
Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurde bereits im Januar 1937 zum ersten Mal die Inneneinrichtung verwüstet, bevor sie während der Reichspogromnacht im November 1938 gänzlich zerstört wurde.

Die Synagoge wurde in den späten 1990er Jahren restauriert und ist seither Begegnungsstätte. Sie ist eine der wenigen noch erhaltenen Landsynagogen. Sie ist einzigartig und mit Sicherheit eines der herausragensten historischen Gebäude dieser Art in NRW, wenn nicht sogar in Deutschland. Die Ausgestaltung der Wände ist noch im Original erhalten. Sie ermöglicht es, die Geschichte und kulturelle Bedeutung dieses Ortes für kommende Generationen zu bewahren und zu schätzen. Das beinhaltet aber auch eine besondere Verantwortung.

In den letzten Jahren haben verschiedene Initiativen dazu beigetragen, die Erinnerung an die Synagoge und die jüdische Gemeinde Borgholz wachzuhalten.

Weitere Informationen zur Renovierung finden Sie auf der Website von Borgholz.